Evaluation der Studierfähigkeit:

Das Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation SBFI hat zur Vorbereitung einer Revision der Berufsmaturität im Rahmen der Berufsbildung 2030 in einer Studie die Studierfähigkeit der Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden erheben lassen. Hauptziel dieser Evaluation 2021 war es, konkrete Hinweise und Anregungen zum Anpassungsbedarf der Fächer und Kompetenzen gemäss RLP-BM 2012 zu erhalten.

Nun sind die Ergebnisse veröffentlicht und können unter Berufsbildung 2030 eingesehen werden.

Die Reform ABU 2030:

Im Rahmen der Initiative «Berufsbildung 2030» wird die aktuelle Verordnung und der Rahmenlehrplan für die Allgemeinbildung an den Berufsfachschulen des SBFI aus dem Jahr 2006 überprüft und überarbeitet.

Das Projekt wird in drei Phasen umgesetzt. Seit Januar 2022 befindet sich das Projekt in der Phase III «Revision Bildungsgrundlagen Allgemeinbildung». Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Webseite des Bundes "Allgemeinbildung 2030"  zu finden.

An der Delegiertenversammlung vom 29. März 2022 hat Markus Zwyssig als Mitglied der nationalen Begleitgruppe «Allgemeinbildung 2030» über den Zustand des Projektes informiert.  

Hier ist die neue Website!

Wir sind daran, sie dauernd zu verbessern und mit aktuellen und nützlichen Informationen für unsere Kolleginnen und Kollegen zu versehen. Wendet euch für Vorschläge und Rückmeldungen an den Webmaster oder an eure Delegierten.
Da unsere Partnerinnen in der Synode, die LKM und LKV, ähnliche Probleme mit ihren Webauftritten hatten, haben wir - unterstützt durch die Bildungsdirektion - ein gemeinsames Projekt gestartet und einen Website-Prototyp für alle drei Synodalverbände entwickelt.  _______________________________________________________
Das Ziel war, ein gemeinsames «Look and Feel» für die verschiedenen Websites der Verbände LKM, LKV und LKB zu gestalten, sozusagen einen «gemeinsamen Webauftritt», mit dem der Zusammenhalt der Synode deutlich wird.
Was ihr hier seht, ist eine erste Version im aktuellen CD des Kantons. Wir werden sie laufend anpassen und aktualisieren.

Was ist das Geheimnis einer gut funktionierenden Schule?

Immer wieder hören wir von Schulen, bei denen die Zusammenarbeit zwischen den Konventen und den Schulleitungen nicht optimal ist. Es hat den Anschein, dass sich allgemein die Kultur der Zusammenarbeit an einigen Schulen gewandelt hat, was häuftig zu Reibereien und Frustration führt.

Es gibt natürlich auch Schulen, bei denen alle erfolgreich am gleichen Strick ziehen. Dies hat positive Auswirkungen auf das Schulklima, die Motivation der Lehrpersonen und wirkt sich bis in den Unterricht aus. Was ist das Geheimnis?

Wir haben die Absicht, bei den Schulen erfolgreiche Modelle der Zusammenarbeit zu sammeln und dadurch der "Best practice" auf die Spur zu kommen. Im Anschluss würden wir gerne zusammen mit allen Gremien der Schulen - also mit den Konventen, den Schulkommissionen und den Schulleitungen - solche gut funktionierenden Modelle allen verfügbar machen. Denn wir sind sicher, dass ein ausgewogenes Miteinander zu starken Berufsschulen und zum Gewinn aller führt.

 

Definitiv eingeführt bei guten Vornoten

Aufgrund der Coronapandemie wurde die prüfungsfreie Zulassung für alle Ausrichtungen der BM 2 mit Eintritt in die Schuljahre 2020/21 und 2021/22 bei einer Gesamtnote von mindestens 5.0 im EFZ eingeführt und im Berufsmaturitätsreglement (§ 16 BMR) verankert. Der Regierungsrat und die Bildungsdirektion sehen dadurch gleichzeitig ihr Ziel, die Berufsmaturität zu fördern, untermauert. 
Die LKB befürwortet diese Regelung zur Förderung der Berufsmaturität, fordert aber einige Begleitmassnahmen, damit die Qualität nicht sinkt und die Belastung für die Lehrpersonen nicht übermässig steigt. So machen wir uns stark für Stützkurse und die Reduktion der Klassengrösse. Das EFZ, welches nun die Aufnahme bei gutem Abschneiden steuert, darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Zudem soll das neue Aufnahmeverfahren maximal vier Jahre nach Einführung evaluiert werden. Es muss festgehalten werden, dass diese Förderung nicht gratis zu haben ist. 
 
 
 

regula truebWir suchen motivierte Kandidierende

Die Amtszeit von Regula Trüeb im Bildungsrat geht im Sommer 2023 zu Ende. Die LKB wird an der Delegiertenversammlung im Frühjahr 2023 eine Nachfolge nominieren. Die neue Vertretung wird auch Einsitz im LKB - Vorstand nehmen.

 Bei Interesse kann man sich gerne bei Regula Trüeb (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder Denise Sorba (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) informieren.

Für weitere Informationen zum Bildungsrat: 

Bildungsrat

 Nominierungsverfahren für die Nachfolge

Der Bildungsrat wird im Juni 2023 für die Amtsdauer 2023 - 2027 vom Kantonsrat neu gewählt. Die LKB nominiert vorgängig eine/n Vertreter/in der Berufsfachschulen. Dieser Vorschlag wird an der Delegiertenversammlung der LKB im März 2023 beschlossen, anschliessend an den Regierungs- und dann an den Kantonsrat weitergeleitet. Zuhanden der LKB-DV können Einzelpersonen oder Konvente Kandidierende an die Präsidentin der LKB einreichen.

Digitaler Wandel an kantonalen Schulen der Sekundarstufe II (DiWaSekII)

Das kantonale Grossprojekt «Digitaler Wandel Sek.II» ist auf Kurs. An der Vollversammlung 2020 arbeiteten wir eng mit dem Digital Learning Hub zusammen, indem am Nachmittag Diskussionsforen zu den Referaten vom Morgen stattfanden.

Diese Zusammenarbeit war ein grosser Erfolg und soll im Jahr 2022 wiederholt werden. Das Projekt besteht natürlich nicht nur aus dem bis jetzt für uns am meisten sichtbaren Digital Learning Hub – durch verschiedene Regierungsratsbeschlüsse werden insgesamt vier grosse Teilprojekte finanziert und realisiert: Infrastruktur, Organisation und Steuerung, Bildung im digitalen Wandel, mobile elektronische Geräte. Die Schulen und die LKB sind in verschiedenen Arbeitsgruppen vertreten und haben die Möglichkeit, mitzugestalten. Informiert euch an der eigenen Schule, an welchem Punkt sie steht und wie sie in das Projekt involviert ist. LINK

 Nun kann die Umsetzung starten, der Regierungsrat hat am 28. Juni die letzten Finanzierungen beschlossen. Zur Pressekonferenz.

Umsetzung

Das Projekt Kompetenzzentren schritt 2021 ungeachtet der Pandemie in die Phase der Umsetzung. Die Arbeitsgruppe Teilprojekt Personal, in der die LKB zusammen mit den Vertretungen des MBA, verschiedenen Verbänden (VPOD, LOK, VPV, ZLB), den Schulkommissionen und der Rektorenkonferenz vertreten war, überprüfte und bestätigte die Umsetzung der Massnahmen, die im Teilprojekt während der Konzeptphase vereinbart worden waren, z.B. Gelder für die Wegentschädigung während des Übergangs, die Begleitung und Unterstützung der Fachschaften und Schulleitungen während der Umsetzung. Wir rechnen damit, dass die gesprochenen Gelder für Entlastungen aufgrund von Mehraufwand den Kolleginnen und Kollegen sowie den Fachschaften, die von den Veränderungen betroffen sind, zugutekommen. Die Präsidentin oder der Vorstand der LKB können bei Fragen oder Problemen auch jederzeit kontaktiert werden und garantieren Anonymität.
Die neutrale Anlaufstelle, die für Lehrpersonen geschaffen wurde, welche mit den vorgeschlagenen Lösungen nicht einverstanden waren, musste nur nur vereinzelte Fälle behandeln. Es ist sicher nicht auszuschliessen, dass neben der Neugier auf neue Herausforderungen einige auch Wehmut oder sogar Unzufriedenheit empfinden. Wir hoffen aber, dass im grossen Ganzen die Veränderungen gut abgefedert sind und die betroffenen Kolleginnen und Kollegen mit Zuversicht in die Zukunft blicken lassen.

Die Schulen arbeiten an der Umsetzung

Ab Schuljahr 2023 soll der schulische Teil der KV-Lehre und des Detailhandels komplett umgestaltet werden. Die Grundidee der Reform der SKKAB (Schweizerische Konferenz der Ausbildungs- und Prüfungsbrachen) sieht eine engere Verknüpfung von Praxis und Theorie sowie einen Übergang zur „Handlungskompetenzorientierung“ vor.

Die bisherigen Fächer werden zu fünf Handlungskompetenzbereichen zusammengefasst, eine von zwei Fremdsprachen soll optional sein, ebenso FRW und digitale Kompetenzen. Was dies genau bedeutet und wie der Kanton Zürich die Reform umsetzen will, ist den Berufsfachschulen und vielen Betrieben bisher unklar.

Seit dem Schuljahr 2019/20 gilt im Kanton Zürich in den Sekundarschulen der Lehrplan 21 mit Fokussierung auf Kompetenzen, mehr Unterricht in Informatik und Medien, Vermittlung überfachlicher Kompetenzen und Stärkung der MINT-Fächer.

Was bedeutet dies für den zukünftigen Unterricht an den Berufsfachschulen? Auf welche Kompetenzen, Fertigkeiten und auf welches Wissen der Lernenden können Lehrpersonen in Zukunft zählen? – Für die Lehrpersonen ist es von grosser Bedeutung zu wissen, welche Kompetenzen die Lernenden in der Volksschule erworben haben, um darauf aufbauen zu können.

Laufende und abgeschlossene Vernehmlassungen. Aktuell: «Gesetz über die EB Zürich, kantonale Schule für Berufsbildung» | «Änderungen am Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Berufsbildung (EG BBG)» | Rechtlichen Grundlagen des Projektes «Gymnasium 2022»

Jede Berufsschule im Kanton hat eigene, flexible Lösungen ausgearbeitet, die beide Ansprüche – einerseits das Recht auf Bildung und andererseits der Schutz der Bevölkerung – möglichst gut umsetzen sollen. Insbesondere sollen die Jugendlichen je nach individuellen Voraussetzungen geschützt und gefördert werden.

Dokumentation zur Diskussion zu den Lektionen und Stundenkonto:

Überlegungenzur Handhabung des Stundenkontos an den verschiedenen Schulen | Ergebnisse aus dem Workshop «Lektionenkonto» | Leitideen zu Anstellungs-und Arbeitsbedingungen vonLehrpersonen an Berufsfachschulen | Richtlinien | ...

Auf das Schuljahr 17/18 trat die «Richtlinie Anwendung des Stundenkontos und Gewährung von Zusatzleistungen ...»in Kraft. Sie wurde von der Bildungsdirektion verfügt. Das Mittelschul-und Berufsbildungsamt bezweckt damit, eine gewisse Einheitlichkeit und Transparenz bezüglich Entlastungen und Abrechnungen über da Stundenkonto an und zwischen den Schulen zu fördern.

Diskussion Bildungssystem Schweiz : Walter Bernet: Das Werkstück Lehre 12.04.18 | Baustellen der Berufsbildung | Die Lehre ist auch für die Besten gut 27.2.18 | Nils Pfändler: Mehr Flexibilität bei der Berufsmaturität | Lena Schenkel: Wir müssen nicht weniger, sondern anders ausbilden | Silvia Steiner Medienkonferenz Frühjahr 2018

Informationen zum Zürcher Manifest für die Bildung und geplante Aktivitäten: Programm, Informationsquellen, Materialien und mehr

Intro Animation Züri Wappen