Evaluation der Studierfähigkeit:

Das Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation SBFI hat zur Vorbereitung einer Revision der Berufsmaturität im Rahmen der Berufsbildung 2030 in einer Studie die Studierfähigkeit der Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden erheben lassen. Hauptziel dieser Evaluation 2021 war es, konkrete Hinweise und Anregungen zum Anpassungsbedarf der Fächer und Kompetenzen gemäss RLP-BM 2012 zu erhalten.

Nun sind die Ergebnisse veröffentlicht und können unter Berufsbildung 2030 eingesehen werden.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • Es ist keine grundlegende Anpassung der Berufsmaturität nötig.
  • Optimierungspotenzial im Hinblick auf die Grundlagenfächer Mathematik, erste Landessprache, Englisch und gewisse überfachliche Kompetenzen.
  • Mathematik: Vermittlung von mathematisch-logischem Denken, selbständige Anwendung des Unterrichteten (auch kompetenzorientiert in neuen Situationen) sowie die Fähigkeit, selbstständig Lösungswege zu suchen
  • Ersten Landessprache: Textaufbau, Wortschatz und  Verfassen von schriftlichen und wissenschaftlichen Arbeiten 
  • Englisch: Verstärkung der Kompetenzen
  • Überfachliche Kompetenzen: Zusatzbedarf in der Anwendung von Lernstrategien, Fähigkeit kritisch und abstrakt zu denken, Inhalte mit bereits Erlerntem zu verknüpfen sowie studienrelevante Texte zu lesen und zu verstehen. Selbstorganisation und das selbstständige Arbeiten

In Bezug auf IKT-Kompetenzen, welche aktuell als überfachliche Kompetenzen vermittelt werden, wurde kein Bedarf an der Einführung eines zusätzlichen Fachs im Rahmen der Berufsmaturität gemeldet. Nichtdestotrotz soll die kompetente Anwendung von Microsoft-Office-Programmen verbessert werden, indem die BM-Absolventinnen und -Absolventen vermehrt damit arbeiten.

Eine Zusammenfassung des Berichts ist hier verfügbar.

 

Intro Animation Züri Wappen