Die mehr als 700 anwesenden Berufsschullehrerinnen und -Lehrer des Kantons Zürich haben die folgende Resolution einstimmig gutgeheissen:

Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz der Berufsschulen des Kantons Zürich (LKB)
34. Ordentliche Vollversammlung,
Theater am Stadtgarten Winterthur
20. November 2001

 

Resolution

 

Die LKB-Vollversammlung hält fest:

Die LKB Vollversammlung fordert deshalb:

Die schleichende Demontage der staatlichen Schulen ist zu stoppen. Wir brauchen in der Schweiz stabile Verhältnisse im Bildungswesen. Bildung ist ihr Geld wert!

Zusammen mit den privaten Lehrerinnen- und Lehrerverbänden (VLV) unterstützt die LKB deshalb folgende vier Forderungen:

1. Generelle Reduktion der Pensen um 10%.

2. Klassengrössen senken.

3. Bezahlte Weiterbildung für alle Lehrkräfte.

4. Entlastungen für Sonderleistungen.

Die einzige vom Regierungsrat vorgeschlagene Massnahme als Antwort auf die Arbeitszeitstudie von Prof. Forneck ist ein Entlastungspool. Dies ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, hat aber nur den Effekt eines Tropfens auf einen heissen Stein!

Die LKB Vollversammlung ist der Ansicht, dass die Schulqualität nicht durch kleinliche Kontrollmentalität, fortschreitenden Leistungsabbau und Sparmassnahmen erhöht wird, sondern durch faire Bedingungen für Lernende und Lehrende.

In die Berufsbildung investieren, bedeutet in die Zukunft investieren!

Winterthur, den 20. November 2001.