Protokoll der 1. Delegiertenversammlung 2001
Ort EB Wolfbach, Kantonsschulstrasse 3, 8001 Zürich
Datum, Zeit Freitag, 16. März 2001, 13.15
- 17.15 Uhr
Anwesend 44 Delegierte, Konventspräsidentinnen und –präsidenten
Entschuldigt 9 Delegierte, Konventspräsidentinnen und –präsidenten
Unentschuldigt 11 Delegierte, Konventspräsidentinnen und –präsidenten
Vorsitz Frau Dr. M. Gysel, Präsidentin
Traktanden
- Begrüssung
- Protokoll der DV vom 27. September 2000
- Mitteilungen
- des Vorstandes
- der Delegierten
Pause
- Informationen aus dem MBA mit anschliessender Diskussion:
H. J. Höhener, Leiter Stabsabteilung
Projekt Bildungszentren auf der Sekundarstufe II: Stand
Einführung von Globalbudget und Kostenrechnung an den Berufsschulen
Standort von Schulen im Zusammenhang mit dem Aufbau der phzh
Dr. H. U. Herrmann, Leiter-Stv. Abt. Mittel- und Berufsschulen
Überführungsprobleme, Lehrpersonen mbA / obA
Dr. M. Escher, Chef MBA
Arbeitszeiterhebung
Verschiedenes (Ort der nächsten DV)
- Begrüssung
- Die Präsidentin, Frau Dr. Margrith Gysel, begrüsst die Anwesenden, bedankt sich für das Gastrecht und eröffnet die Versammlung.
- Als integraler Bestandteil der Berufsbildung stellt Herr H. P. Hauser, Leiter der EB Wolfbach, seine Schule vor. Er zeigt das breite Spektrum des Kursangebotes und die enge Verknüpfung mit der Berufspraxis auf.
- Die Vorsitzende bedankt sich für die Ausführungen und die Pausenverpflegung für die Delegierten.
- Protokoll der DV vom 27. September 2000
- Die Einladung ist fristgerecht erfolgt.
- Herr Dr. H. U. Herrmann lässt sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen.
- Ergänzungsantrag zum Protokoll der DV vom 27. September 2000: Traktandum 4., letzter Satz: ". . . mit grosser Mehrheit (1 Gegenstimme und 1 Enthaltung) gutgeheissen." Dieser Antrag wird von der Versammlung akzeptiert.
- Als Stimmenzähler werden Niklaus Brockhaus und Andreas Mattle gewählt.
- Mitteilungen
- des Vorstandes
- Hans Huonker orientiert über das neue Konzept des Forums, das weiterhin als Printmedium erscheint und neu mit einem Internetauftritt publiziert wird.
- Michael Roser informiert über den Briefwechsel zur Arbeitszeiterhebung und den Stellungnahmen dazu vom MVZ und der LKB (vgl. Beilage DV-Einladung).
- Am 23. Januar fand eine Informationsveranstaltung. Armin Tschenett bekräftigt nochmals die einheitlichen Forderungen der VLV: 10% linear Arbeitszeitkürzung (keine Jahresarbeitszeit), anteilsmässige Altersentlastung und einen Lektionenpool für jede Schule.
- Die Unterschriftensammlung einer Petition läuft. Der Kantonsrat erlässt etwa Mitte Mai die entsprechenden Massnahmen, denen allenfalls Massnahmen der VLV folgen: Ein Proteststreik wird nicht ausgeschlossen. Allerdings unterstützt die Delegiertenversammlung momentan diese Massnahme nicht.
- Die Rektorenkonferenz unterstützt die Forderungen des Lehrpersonals. Sie wünscht sich weniger BS-Reorganisation und weniger Qualitätssicherungsübungen.
- Armin Tschenett informiert über den heute bestehenden Missstand an Schulen von unterschiedlichen Entlastungen und Vergütungen von Zusatzarbeiten.
- Gemäss Aussage von Herr Herrmann, zur Abgrenzung der Aufgaben von Lehrpersonen obA gegenüber mbA, existiert nur der von BD Buschor verfasste Katalog. Andere Vorschriften gelten nicht. Im übrigen wird von der Delegiertenversammlung ein pfleglicher Umgang mit dem Lehrpersonal verlangt, da der Gefahr der Abwanderung in die Privatwirtschaft sonst noch mehr Vorschub geleistet wird.
- Der LKB-Vorstand hat an BD Buschor (Kopie an Herr Herrmann) einen Brief geschrieben, mit der Bitte, die Kriterien des LQS auf dem heutigen Stand zu belassen. Die finanziellen Mittel des LQS müssen längerfristig in die Unterstützung und Weiterbildung investiert werden.
- Die Gewährung eines Lohnstufenanstieges ist noch offen.
- Das LKB-Reglement liegt noch immer beim MBA zur Anpassung an übergeordnete Verordnungen und Gesetze.
- Paul Lehmann hat die Vernehmlassungsantwort im Sinne des LKB-Vorstandes verfasst: Die drei Pilotprojekte von Berufsbildungszentren werden begrüsst. Berufsfelder zu definieren wäre sinnvoll, jedoch fehlen klare und sinngebende Richtlinien. Die BMS-Standorte sind zu belassen. Weitere Veränderungen sollen bis zur seriösen Evaluation der Pilotprojekte zurückgestellt werden.
- Ueli Mägli erwähnt, dass die Arbeitszeitstudie das Bild des Lehrpersonals als "Ferientechniker" klar widerlegt hat. Der Bildungsrat bereinigt momentan das Bildungs- und Volksschulgesetz: Der Bildungsrat soll nicht abgeschafft werden. Die öffentlich rechtliche Mitsprache des Lehrpersonals soll gewährt sein, allerdings nicht in der bestehenden Form der Synode.
b der Delegierten
- Keine weiteren Wortmeldungen.
- Informationen aus dem MBA mit anschliessender Diskussion:
H. J. Höhener, Leiter Stabsabteilung
Projekt Bildungszentren auf der Sekundarstufe II: Stand
Herr Höhener umschreibt die Zielrevision, erwähnt die Studie von Prof. Oelkers und das Leistungsangebot. Konkret neue Informationen sind jedoch nicht auszumachen.
Einführung von Globalbudget und Kostenrechnung an den Berufsschulen
Herr Höhener erläutert das Vorgehen und den Stand der Arbeiten.
Standort von Schulen im Zusammenhang mit dem Aufbau der phzh
Die Ansiedlung der phzh in der Nähe der Uni bedingt neue Standorte für die KME und EB Wolfbach. Weitere Informationen sind im Mai zu erwarten.
Dr. H. U. Herrmann, Leiter-Stv. Abt. Mittel- und Berufsschulen
Überführungsprobleme, Lehrpersonen mbA / obA
Entfällt (vgl. Traktandum 2)
Dr. M. Escher, Chef MBA
Arbeitszeiterhebung
Herr Escher zeigt Diagramme von Auszügen der Arbeitszeitstudie, aus denen sich ableiten liesse, dass nur wenige Lehrpersonen wirklich mehr als 42 Stunden pro Woche arbeiten. Konkrete Massnahmen gegen die zu hohe Arbeitszeit (= offizielles Resultat der Arbeitszeitstudie) kann Herr Escher jedoch nicht nennen.
- Verschiedenes (Ort der nächsten DV)
- Die nächste Delegiertenversammlung wird am KV Wetzikon oder an der BS Dietikon abgehalten.
Schluss der Versammlung: 17.15 Uhr
Neftenbach, 30. April 2001
Der Protokollführer
Michael Roser