Protokoll der 2. Delegiertenversammlung 2001
Ort KBS Wetzikon, Tödistrasse, 8620 Wetzikon
Datum, Zeit Dienstag, 2. Oktober 2001, 14.00
- 17.15 Uhr
Anwesend 34 Delegierte, Konventspräsidentinnen und -präsidenten
Entschuldigt 14 Delegierte, Konventspräsidentinnen und -präsidenten
Unentschuldigt 12 Delegierte, Konventspräsidentinnen und -präsidenten
Vorsitz Frau Dr. M. Gysel, Präsidentin
Traktanden
- Begrüssung
- Protokoll der DV vom 16. März 2001
- Mitteilungen
- des Vorstandes
- der Delegierten
- Aktuelles:
LQS, mbA/obA, Massnahmen aufgrund der Arbeitszeitstudie für die Lehrpersonen der Mittel- und Berufsschulen etc.
Information und Diskussion
Pause
Vernehmlassung Altersentlastung
Kontakte mit Verbänden
Verschiedenes (Ort der nächsten DV)
- Begrüssung
- Frau Dr. Margrith Gysel, Präsidentin der LKB, eröffnet die Versammlung mit einigen Gedanken zu aktuellen globalen und schweizerischen Geschehnissen und bittet alle Anwesenden zu einer kurzen Besinnungsminute. Sie bedankt sich für das Gastrecht an der KBS Wetzikon.
- Jürg Häfeli, Rektor der KBS Wetzikon, stellt seine Schule vor. Die BS-Reorganisation hat für seine Schule wenige Synergien mit der im gleichen Ort befindlichen Mittelschule ergeben. Er spricht sich klar für die Konzentration auf die Kernaufgabe der Bildung aus. Die Rekrutierung von Lehrkräften ist sehr schwierig geworden, da die gesellschaftliche Wertschätzung stark gesunken ist und eine bewusste Demontage auf politischer Ebene stattfindet. Zusätzlich steht die Verlässlichkeit des Staates als Arbeitgeber diametral zu allen Qualitätszertifizierungen.
- Die Vorsitzende bedankt sich für die angekündigte Pausenverpflegung und die Ausführungen von J. Häfeli.
- Das Traktandum «4. Aktuelles» wird vorgezogen, da Frau E. Andrea und Herr H. Herrmann vom MBA nur die erste Hälfte des Nachmittags anwesend sein können.
4.Aktuelles
Frau Andrea und Herr Herrmann informieren zu folgenden Punkten:
- Massnahmen aufgrund der Arbeitszeitstudie, Vernehmlassung
Herr Herrmann zeigt nochmals den chronologischen Werdegang bis zur Vernehmlassung auf. Der Inhalt der Vernehmlassung ist bekannt. Die Frist läuft noch bis Ende Dezember 2001.
- Status obA/mbA
In einer Übersicht listet Frau Andrea die unterschiedlichen Anstellungsverhältnisse auf. Momentan ist ein Rekurs beim MBA hängig, der eine Differenzierung (obA/mbA) innerhalb unbefristeter Anstellungsverhältnisse anficht. Viele Fragen können nicht abschliessend beantwortet werden.
- Abgeltung von Zusatzaufgaben für Lehrpersonen obA
Grundsätzlich gilt die im Brief vom 8. 12. 99 von BD E. Buschor festgehaltene Auflistung der Aufgaben mit und jener ohne Entschädigung für Lehrpersonen obA, resp. mbA. Allerdings fehlen für Entschädigungen die entsprechenden Budgetposten. Eine vorgeschriebene Quantifizierung der zusätzlichen Leistungen von Lehrpersonen mbA existiert jedoch vom MBA nicht! Diese Situation widerspiegelt den schleichenden Prozess des Abbaus der Honorierung von Zusatzaufgaben.
- Stand neue/modifizierte Mitarbeiterbeurteilung
Im neuen System müssen drei anstatt zwei Qualifikationen (sehr gut, gut oder ungenügend) möglich sein. Der Entwurf wird im November mit einer Vertretung des BR und der LKB bereinigt. Danach wird ein RRB beantragt und das neue System dann sobald als möglich in Kraft gesetzt.
- Organisatorisches
- Gesundheitsberufe in der MBS-Abteilung
Die Überführung ist per 1. 1. 02 vorgesehen. Danach folgt eine Reorganisation, die 2004 abgeschlossen sein soll.
- Projekt Standorte BS und MS (Riesbach)
Es liegen keine neuen Informationen vor.
2. Protokoll der DV vom 16. März 2001
- Das Protokoll wird ohne Einwände genehmigt und dem Aktuar verdankt.
- Als Stimmenzähler werden Rolf Mattes und Werner Wyss gewählt.
3. Mitteilungen
- des Vorstandes
- Antworten und Rückmeldungen vom MBA treffen oft stark verzögert oder gar nicht ein.
- Das LKB-Reglement wurde noch nicht in Kraft gesetzt. Deshalb gilt an der Vollversammlung im November mindestens für das Stimmrecht immer noch das alte Reglement.
- Für die Vollversammlung konnten zum Thema Expo.02 Frau Heidi Witzig und Herr Martin Heller für Referate gewonnen werden.
- Der Kanton Zürich unterstützt den Besuch der Expo.02 von Schulklassen nicht.
- Die Präsidentin bittet um rege Teilnahme an der Vollversammlung.
- der Delegierten
Keine Wortmeldungen.
5.Vernehmlassung
- Altersentlastung
Paul Lehmann stellt die Vernehmlassungsantwort des LKB-Vorstandes der Versammlung vor. Sie wird einstimmig angenommen und dem Verfasser wird seine Arbeit verdankt.
- Massnahmen aufgrund der Arbeitszeitstudie
Armin Tschenett zeigt auf, dass in den zur Vernehmlassung vorgeschlagenen Massnahmen nur gerade eine der vier VLV-Forderungen realisiert werden soll, nämlich der Lektionenpool für die Schulen. Deshalb rufen die Lehrerverbände alle Lehrpersonen des Kantons Zürich zu einer Protestversammlung am 7. November um 18 Uhr im Volkshaus auf. Eine Resolution wird verfasst werden. Alle Konvente sind aufgefordert, selbst eine Antwort zur Vernehmlassung zu schreiben und eine Kopie des Schreibens der LKB zukommen zu lassen.
6.Kontakte mit Verbänden
Vgl. 5. b)
6.Verschiedenes (Ort der nächsten DV)
- Karl Lacher stellt das neue Konzept des Forums vor, bei dem die Mitsprache der LKB sehr stark beschnitten wurde.
- Die Präsidentin fordert die Delegierten, die Konventspräsidentinnen und -präsidenten auf, alle Lehrkräfte über die Möglichkeit des offenen Mikrofons an der Vollversammlung zu orientieren und diese auch zu nützen.
- Antoinette Renggli offeriert der LKB, die nächste Delegiertenversammlung an der Wirtschaftsschule Winterthur durchführen zu können.
Schluss der Versammlung: 17.15 Uhr
Neftenbach, 19. Oktober 2001
Der Protokollführer
Michael Roser