PS/Kommentar:
Wie die
Antwort des MBA und die Kantonsratsanfrage zeigen, wachsen die Bedenken gegen Privatisierungspläne, insbesondere wenn die Motivation zu solchen Vorhaben intransparent ist und auf partikulären Finanzinteressen beruht.
Eine schriftliche Antwort von Seiten des MBA wäre bereits auf das Protestschreiben der Delegiertenversammlung der LKB angebracht gewesen und der LKB-Vorstand wurde natürlich von seiner Präsidentin über alle Gespräche informiert, welche sie mit dem MBA geführt hat.
Wir sind weiterhin der Meinung, dass Privatisierungen für die Berufsschulen der falsche Weg sind. Es geht hier nicht um abstrakte Prinzipien, sondern um die Verhinderung nachhaltiger Schäden, wie sie bei anderen Privatisierungan im Kanton Zürich und in der Schweiz aufgetreten sind. Zudem muss auch von regierungsrätlicher Seite zur Kenntnis genommen werden, dass sich die Ausgangslage in diesen Fragen seit der EKZ-Abstimmung deutlich verändert hat.
Im übrigen ist der LKB-Vorstand dem Amt für Mittelschulen und Berufsschulen gegenüber grundsätzlich kooperativ und partnerschaftlich eingestellt, was natürlich nicht heisst, dass wir immer gleicher Meinung sind. A propos Budget: Das LKB-Budget ist gemessen am Output der geleisteten Arbeit extrem schlank, was auch vom Amt schon festgestellt wurde.
Mg/hh