Ausserordentliche Vollversammlung der
Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz der Berufsschulen des Kantons Zürich (LKB) vom 18. Mai 1999


Mittel- und Berufsschullehrerverordnung

Die folgenden Anträge der vorbereitenden Arbeitsgruppe an die Vollversammlung

wurden mit überwältigendem Mehr angenommen

1
Hauptforderungen
Die a. o. Vollversammlung der Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz der Berufsschulen des Kantons Zürich vom 18. Mai 1999 verlangt,
1.1 dass die vorberatende Kommission des Kantonsrats bzw. der Kantonsrat die Verordnung vom
7. April 1999 an den Regierungsrat zurückweist.
1.2 dass für alle Lehrpersonen an der Sekundarstufe II die Wochenpensen auf 22 Lektionen festgelegt werden.
1.3 dass es an den Schulen der Sekundarstufe II lediglich 2 Kategorien von Lehrpersonen gibt: unbefristet angestellte und befristet angestellte.
Für max. 6 Jahre befristet angestellt werden nur Lehrpersonen, die ihre fachliche und/oder pädagogische Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben.
14 Im übrigen gilt die Forderungsliste auf dem Faltblatt der Lehrerorganisationen vom 13. März 1999
.

2
Verhandlunge
n
Die a. o. Vollversammlung der LKB vom 18. Mai 1999 verlangt sofortige substanzielle Verhandlungen mit der Bildungsdirektion über eine neue Mittel- und Berufsschullehrerverordnung.
Zu diesem Zweck wählt die Versammlung eine Verhandlungsdelegation
.

3
Wahl der Mitglieder einer Verhandlungsdelegatio
n
Als Delegation für die verlangten Verhandlungen (Antrag 2) über die Mittel- und Berufsschullehrerverordnung (Antrag 1) wählt die Versammlung:
Theres Bernegger Präsidentin KBZ, Baugewerbliche Berufsschule Zürich
Margrith Gysel Präsidentin LKB, KV Zürich Business School
Willy Nabholz Vizepräsident LKB, Technische Berufsschule Zürich
Michael Schneider , BS Wetzikon
Ricardo Tognella Präsident BVZ, Technische Berufsschule Zürich
Armin Tschenett Technische Berufsschule Zürich
Ursi Urech VPOD, Allgemeine Berufsschule Züric
h

4
Weitere Massnahme
n
Für den Fall, dass bis Ende August 1999 keine ernsthaften Verhandlungen zwischen der Bildungsdirektion und der gewählten Delegation aufgenommen wurden, beschliesst die a. o. Vollversammlung der LKB vom 18. Mai 1999, zusammen mit den zu unterrichtenden Klassen einen Warnstreik durchzuführen. Mit der Durchführung beauftragt sie den LKB-Vorstand in Zusammenarbeit mit den Lehrerorganisationen.

Zürich, 18. Mai 1999