Medienmitteilung
der Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz
der Berufsschulen des Kantons Zürich (LKB)
Schulqualität gibt's nicht zum Nulltarif
An ihrer Delegiertenversammlung vom 16. März hat die LKB (3500 Lehrkräfte im Kt. Zürich) den Verordnungsentwurf der Bildungsdirektion betreffend die Anstellung von Lehrpersonen an Mittel- und Berufsschulen einstimmig abgelehnt. Für die LKB hat die Bildungsdirektion die Chance verpasst, als vorausschauender Arbeitgeber motivierende Anstellungsbedingungen für das 21. Jahrhundert zu schaffen.
Unverständlich ist vor allem, dass die Bildungsdirektion bei der Zusammenführung der Sekundarstufe II nicht den längst fälligen Schritt eingeleitet hat, die Unterrichtspensen der BerufsschullehrerInnen an die niedrigeren der Mittelschullehrkräfte anzugleichen. Dies ermöglichte es, die Schulqualität angesichts der gestiegenen Anforderungen an die Lehrkräfte entscheidend zu verbessern.
Ebenso stossend ist, dass trotz dem neuen Personalgesetz aus Spargründen vier Klassen von Lehrkräften geschaffen werden. Diese zünftische Einteilung widerspricht der Forderung nach Aufbau von Schulhausteams.
Falls im Rahmen der Vernehmlassung die Vorlage nicht substanziell verbessert wird, verlangt die LKB, dass sie der Kantonsrat zur Ueberarbeitung an den Regierungsrat zurückweist.
Für den Vorstand der LKB
Dr. Margrith Gysel, Präsidentin LKB
Tel. 01 / 400 48 00
vom 18. 3. — 1. 4. abwesend im Eurocentres, La Rochelle,
Tel. 00335 46 50 57 33
Willy Nabholz, Vizepräsident, Tel. 056 / 222 19 09
Ueli Mägli, Tel. 01 / 342 32 13